Um dieses Rezept hätte ich wohl auch einen Bogen gemacht macht wenn ich nicht an der Kochbuchchallenge dran wäre. Und ja es wäre mir wirklich etwas entgangen.
Es wirkt ja etwas so wie wenn dieses Rezept entstanden wäre, als jemandem beim Kochen der gesamte Gewürzschrank über die Herdplatte heruntergefallen wäre und sich einige Dosen in die zwei Töpfe entleerten.
Insgesamt elf Gewürze finden sich hier nämlich, und da ist Salz und Knoblauch noch nicht mal mitgerechnet.
Für den Reis habe ich zwei von drei Gewürzen nicht in Pulverform verwendet sondern wie es bei uns daheim auch gemacht wurde die Nelken in einer Zwiebel mit gekocht. Kardamom hatte ich auch nur noch in den Kapseln im Haus so habe ich die Samen da auch herausgeholt und einfach so reingeworfen. Beim Inder gibts das ja auch öfters, dass im Reis allerhand aromatische Samen und und und drin sind. Und zum Mörsern oder so fehlte mir gerade Geduld und Werkzeug.
Man, man, man, hat das geduftet als der Reis zu kochen begonnen hat....
Aber dann war ja erst mal der Eintopf dran. Wie schon gewohnt sehr unkompliziert alles in einen Topf. Nomen est Omen.
Ich war bei den Gewürzen etwas vorsichtiger. Ich muss gestehen während des Kochens dachte ich nämlich das wird nix. Aromen zusammengeworfen in Mengen und Anzahl wie ich es sonst selten mache. Senfkörner im Eintopf ? Unvermalen? Geht das? Schabzigerklee? Noch nie gehört...
Aber nach der Kochzeit verwandelte sich das ganze in etwas sehr wohlschmeckendes.
Ich für mich vielleicht etwas weniger Dill aber ansonsten finde ich die Komposition richtig gelungen.



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