Sooo, das erste Rezept aus dieser Kochbuchchallenge!


Ich war schon versucht anstatt dezidiert Maismehl zu kaufen hier Polenta zu verwenden. Im Biolanden (ausgerechnet bei denn's ;) an die Kochbuchautorin) fand ich es dann auf der Suche nach dem Reisvollkornmehl nebenbei. Wo ich schon mal da war doch entschlossen auch das Maismehl zu kaufen und ich denke das war eine gute Entscheidung, ist das Mehl doch wesentlich feiner vermahlen als die Polenta. Diese Zusammenstellung zu verschiedenen Maismehlen gibt einen guten Überblick und betont wie wichtig es bei solchen Rezepten ist die richtigen Grundzutaten zu erwischen.
Das Reisvollkornmehl findet ihr übrigens nicht beim Reis und der sonstigen Mehle... sondern in der Glutenfrei Abteilung, dazu brauchte ich die nette Hilfe der Angestellten.
Etwas irritiert war ich beim Mischen der Komponenten. Die Konsistenz erreichte nicht wirklich etwas das an Teig erinnerte. Am ehesten noch an ganz trockenen Mürbteig, der ständig wieder zerfällt. Auf mich wirkte die Masse auch enorm trocken.
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| Apfelmark als ungewöhnliche Zutat im Brot |
Ich habe zum Backen eine Rehrückenform verwendet, damit man das Brot dann schön in Scheiben schneiden kann. Die Form habe ich mit Backpapier ausgelegt, was wie man weiter untern sieht, gut funktioniert hat.
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| Erinnerte mich an Speiseeis |
Nach gut 40 Minuten im Ofen (laut Rezept eigentlich nur 20) sah das ganze dann aber recht akzeptabel aus, auch wenn es bei mir leider so gut wie gar nicht aufgegangen ist.
Ich würde empfehlen das Brot bereits etwas früher vorzubereiten, wir haben es lauwarm aufgeschnitten und da war es etwas krümmelig. Auch ist es mir an diesem Abend ziemlich im Magen gelegen. An den Folgetagen habe ich es aber auch getoastet mit
Bohnenauftrich gegessen und da war es richtig gut. Ich denke also ich werde mit dem Teig noch etwas experimentieren, vorallem weil wir auch immer genug Apfelmark aus eigener Produktion im Haus haben. Ich denke daran es mit mehr Wasser zu versuchen damit das Backpulver da überhaupt eine Chance hat den Teig aufzutreiben.
Zum Chili selbst ist die Zubereitung ja sehr simpel, alles zusammen, :) da konnte auch bei mir nicht viel schief gehen. Etwas ungewöhnlich für mich hier die enorme Menge an Wasser. Ebenso die enorme Menge an Kreuzkümmel. Beides würde ich so selbst nie kochen, doch gleich eine Lesson-learned, dass ich immer sehr zurückhalten mit Gewürzen umgehe.
Das Endresultat war nämlich durchwegs gut, für meinen Geschmack würde ich beim nächsten mal nur weniger Wasser und einen Teil des Kreuzkümmel durch Paprikapulver ersetzen.
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